Hanna Schygulla und Márta Mészáros im Gespräch – Berlinale 2019



Márta Mészáros ist eine der großen Legenden der ungarischen Filmgeschichte. 1975 erhielt sie als erste Regisseurin den Goldenen Bären. Ihr damals prämierter Film „Adoption” wurde 2019 in neuer, digital restaurierter Fassung auf der Berlinale gezeigt.

Zu diesem Anlass präsentierte das Collegium Hungaricum Berlin zwei weitere Filme von ihr, denen ein Gespräch mit ihr und Hanna Schygulla folgte. Die Moderation übernahm Jutta Brückner.

Als 1975 Márta Mészáros den Goldenen Bär gewann, bekam Hanna Schygulla das dritte Mal den Deutschen Filmpreis. Sie spielte in mehr als 70 Filmen und war die Lieblingsschauspielerin von Fassbinder. Auch in zwei ungarischen Produktionen war sie zu sehen: in „Miss Arizona“ (1988) von Pál Sándor und „Werckmeisterschen Harmonien“ (2000) von Béla Tarr.

Auf dem Podium des CHB trafen sich die beiden Grandes Dames der europäischen Filmkunst das erste Mal in ihrem langen Leben. Eine aufregende Begegnung, die eigentlich auch schon vor 50 Jahren hätte stattfinden können.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit des Collegium Hungaricum Berlin und des Ungarischen Nationalen Filminstituts statt.

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